Baustart 25.05.2021

Tag 1 startet mit sehr durchwachsenem Wetter. Die Archäologen finden direkt zu Beginn einen mesolithischen Stein, der wohl als Werkzeug benutzt wurde. In der Hoffnung, dass dies ein Einzelfund bleibt, arbeitet sich der Bagger langsam voran. Nach den ersten Schaufeln taucht jedoch gleich eine ca. 6500 Jahre alte Feuerstelle auf. Auch das soll kein Einzelfund bleiben. Im weiteren Verlauf taucht nach und nach eine Vielzahl an Fundstellen auf, die akribisch dokumentiert werden. Zum Glück führen die heutigen Funde nicht zu einer Bauverzögerung, sondern sorgen „nur“ für zusätzliche Kosten. Den Aufwand für die Dokumentation durch die Archäologen darf natürlich der Bauherr tragen. Übrigens freuten sich die Archäologen über den Regen mehr, als über den Sonnenschein. Die Sonne trocknet die Fundstellen zu schnell aus. Innerhalb von Minuten werden die Fundstellen immer schlechter zu dokumentieren. Dann lieber Regen – auch damit konnten wir zwischenzeitlich reichlich dienen.

Morgen wird der Rest der Fläche aufgenommen. Hoffen wir, dass es keine zusätzlichen größeren Funde geben wird.

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